Genau das wünsche ich mir....und er wird mich halten....Liebe kann so schön sein, manchmal etwas kompliziert, aber ich bin froh, dass er mich hält, mich auch gehalten hat, wenn ich am durchdrehen war und bin....und er ist der, mit dem ich mein Leben teilen will....noch ein paar Wochen und dann bin ich seine Frau....
morgiane - 8. Jun, 11:39
Träume sind Schäume....
Habe gestern und heute zur Probe gearbeitet, Zimmermädchen ist ein echter Knochenjob, dem meine Knochen nicht mehr standhalten.
Also weiter suchen...und Antwort vom Suppenmobil habe ich ja auch noch nicht.
Bin gestern nach 6 Stunden mehr oder weniger aus dem Hotel aufm Zahnfleisch rausgekrochen....geschuftet wie eine Rummelnutte für nix und wieder nix, außer heftigen Schmerzen im Kreuz und in der kaputten Schulter und einer unruhigen Nacht mit blöden Träumen werde ich das Ganze wohl unter "Erfahrung" verbuchen können.
Bis kurz vor 4 habe ich geschlafen wie ein Stein, dann wurde ich wach, hatte Brand wie eine Bergziege (was wahrscheinlich am Gyros lag), Kopfschmerzen(welches wahrscheinlich durch zu wenig trinken auf der Maloche zurück zu führen war) und mußte die gemeinsame Ruhestätte erstmal verlassen....mir schwirrte der Kopf wegen der Arbeit und ob ich das nach einer gewissen Zeit der Gewöhnung doch wuppen könnte und so habe ich mich im halbwachen Zustand auf dem Sofa zur Ruhe begeben, um dem Liebsten nicht auch noch den Schlaf zu rauben.
Was folgten waren 3 Stunden unruhiger Schlaf mit wirren Träumen, viel ist nicht hängen geblieben und momentan überlege ich, was mein Ex-Mann mir im Schlaf nach 11 Jahren Trennung sagen wollte....
Heute morgen war ich dann noch kurz im Hotel um zu erklären, dass das nicht meine Baustelle ist und seitdem bin ich wieder auf Jobsuche, außerdem auf der Suche nach meiner Abschrift aus dem Geburtenregister, die aus unerfindlichen Gründen zurück ans Standesamt gegangen ist von wegen Adressat nicht zu ermitteln...
Also ein ganz normaler, seltsamer Tag....und ich freue mich wieder einen Tag näher an dem großen Tag zu sein...
morgiane - 8. Jun, 11:00
Es wird ernst....hab die nötigen Dinge in die Wege geletet, Termin beim Standesamt fest gelegt, Abschrift des Geburtenregisters bestellt (früher hieß das noch "Abstammungsurkunde"), mir ein Kleid ausgesucht und bestellt, den Brautstrauß mehr oder weniger schon im Kopf, denke an weiße Rosen mit einem dunkelroten Rand, weißer Schleife und grünen Nelken, nix pompöses. Hab denen, die wir dabei haben möchten Bescheid gesagt, eine kleine Feier mit Grille wirds werden, hier bei uns daheim. Trenne mich von meinem Junggesellinnendasein und werde wohl seinen Namen annehmen, ganz altmodisch ohne Schnickschnack mit Bindestrich.
Meine Kinder wissen Bescheid wegen dem Termin, aber nur der Große hat bislang zugesagt, klar kann ich die beiden verstehen, dass sie sich mit dem Gedanken schwertun, aber es ist wie es ist und sie müssen akzeptieren, dass wir zusammen gehören.
Versuche ihm auszureden, dass er mich über die Schwelle tragen muß. nach zwei Operationen wiege ich mehr als er und dazu noch seine Bandscheibenvorfälle....will ja schließlich heiraten und nicht gleich ins Krankenhaus mit ihm fahren. Obwohl ich die Vorstellung einfach nur schön finde...und mich sehr darauf freue seine Frau zu sein, ganz offiziell mit allem Drum und Dran.
Der Trouble mit dem Großen hat sich gelegt, er läßt sich vom Papa helfen und weiß, das er auf mich zählen kann, will aber versuchen ohne meine Hilfe klar zu kommen. Nicht einfach zu respektieren, aber er ist nun einmal erwachsen und muß schließlich auf eigenen Füßen stehen.
Sonst? Habe ich morgen einen Vorstellungstermin, mal schauen, was daraus wird, im Eintopfmobil Essen ausgeben und Verkaufen wäre doch zu schaffen. Aber nur, wenn die Kohle stimmt.
Und immer noch das Gefühl auf Wolken zu schweben, wenn ich an ihn denke, sehe, mit ihm rede, er mich in den Arm nimmt....
morgiane - 31. Mai, 13:47
Immer noch ohne Titel, auch unter Firefox keine Änderung.
Schlag ins Kontor...der Große schmeißt nach 6 Semestern sein Studium, dass er nie ernsthaft verfolgt hat, wie sich jetzt herausgestellt hat. Und anstatt zeitig nach einer Lehrstelle zu suchen, die er jetzt alternativ haben möchte, kommt er erst jetzt damit raus wo eigentlich der Zug für dieses Jahr abgefahren ist.
Bin ich begeistert.
Hab ihm gerade Adressen aus der Gegend gemailt zum bewerben, er könnte bei uns einziehen, dann hätte ich ein Auge auf seine Disziplinlosigkeit und könnte notfalls jeden Morgen den Weckdienst machen, damit er das nicht genauso versiebt wie die 6 Semester alleine in Olb....hab Kopfweh und mach mir Sorgen, aber dafür müßte er Initiative zeigen und sich helfen lassen, was ich noch nicht so sehe....und der Liebste fängt mich auf, steht mir zur Seite und auch hinter dem Plan ihn hier wohnen zu lassen.
Dabei hab ich mich so auf unsere Zweisamkeit gefreut....aber da wir ja ein 2-Familienhaus bewohnen, ist da genug Platz für uns alle. Mein Schädel brummt, die Gedanken fahren Achterbahn und ich nehm jetzt noch eine Pille und leg mich ins abgedunkelte Zimmer...
morgiane - 26. Mai, 14:06
Wahnsinn....Turbulent....Kräftezehrend....
Die letzten Tage waren der Hammer, nach knapp 3 Wochen die neue Wohnung aufgelöst und leer geräumt, Streß mit dem Vermieter hoch 10, weil er mir einfach so das Schloß getauscht hat, obwohl die Miete bis Ende Mai gezahlt war, ein Freund in der Not verärgert weil er den kompletten Umzug quasi alleine wuppen mußte und mein anderer Helfer erst auftauchte als fast alles im Sprinter war.
Meine Kinder verärgert, weil sie Doppelschichten wegen der Renovierung geschoben hatten für nichts und ich Ihnen erst am Tag des Umzugs erzählt habe, dass ich zurück zu meinem Mann ziehe und heiraten werde.
Das Gespräch war nicht einfach, sie überlegen, ob sie zur Hochzeit kommen und ich hoffe auf das Beste.
In drei Wochen 19 Kartons gepackt, teilweise aus- und wieder eingepackt, raus-rein-raus-rein-hoch in die Wohnung die Lücken, die hier waren wieder gefüllt und seit gestern alles wieder an Ort und Stelle ist aufgeatmet.
Heute ist eher ruhig geplant, mal schauen, ob das klappt :)
Morgen wird nochmal stressig, Urnenbeisetzung, Trauerfeier war schon heftig, den Sarg zu sehen und zu wissen, dass ein geliebter Mensch für immer gegangen ist war schon hart, aber morgen zu sehen wie ihre Urne beigesetzt wird wird mit Sicherheit nicht leichter. Und zu wissen, dass ihr Leiden vorbei ist und ihr letzter Wunsch erfüllt wurde tröstet nur bedingt. Wie gerne hätte ich sie wieder gesehen, ihr erzählt, dass sich alles wieder eingerenkt hat, wir uns wieder gefunden haben und zu den königlichen Hochzeiten, die sie so sehr geliebt hat, noch eine bürgerliche hinzu kommt, bei der sie wie Queen Mum als Ehrengast dabei gewesen wäre.
Sie wird uns fehlen.
Am Mittwoch muß mein Herzblatt nochmal unters Messer, ich fahre ihn hin und hole ihn wieder ab, pflege ihn und hoffe darauf, dass alles gut verläuft.
Einen Termin für den schönsten Tag des Jahres haben wir ins Auge gefasst....im juli, bis dahin sollte ich auch endlich wissen, was ich anziehen werde, um meinen Schatz aus den Pantinen zu kippen, ich weiß nur, dass ich mich für ein klassisches Brautkleid zu erwachsen fühle, bin schließlich over 40 und es wird ja der zweite Versuch sich für immer zu binden...und bin mir sicher, dass es halten wird, dass ich ihn über alles liebe und keinen Tag ohne ihn sein will bis das der...aber daran will ich noch nicht denken.
Wahnsinn....Turbulent....Kräftezehrend....aber auch wunderschön!
morgiane - 23. Mai, 09:17
Internet Explorer ist...weil heute hätte ich eine Überschrift und die will einfach nicht in die Kopfzeile....
Also dann so: Trauerfeier
Alles wunderbar geklappt, Blumen genauso wie ich wir uns es vorgestellt haben, die Trauerfeier ergreifend und auf den Punkt so, wie ich es mit Mutter besprochen hatte, das Wetter hat auch mit gespielt, das Kaffeetrinken danach harmonisch und schön, jetzt gerade hat der letzte Gast uns verlassen und da mein Herzblatt Chauffeur spielt, bin ich gerade alleine und lasse den Tag Revue passieren....
Ich denke unsere alte Dame wäre genauso zufrieden wie wir und dass ihre Wünsche alle respektiert wurden.
Bin müde und geschlaucht und warte sehnsüchtig auf meinen Schatz, brauche seine Schulter zum anlehnen und seine Arme zum festhalten und freue mich schon jetzt darauf, einfach nur bei ihm zu sein. Mich halten zu lassen und ihn zu halten, uns gegenseitig Halt und Geborgenheit zu geben.
Alles andere, was in den nächsten Tagen ansteht wie Umzug, Urnenbeisetzung und seine OP soll heute draußen bleiben, darum können wir uns ab morgen Gedanken machen...
Liebe ist alles....und ohne Liebe alles Nichts.
morgiane - 18. Mai, 17:31
Ohne Titel, weil es fürs Leben keine Überschrift gibt.
Am 1. Mai ausgezogen, am 8. Mai noch am Boden und aufgegeben. Am 9. erste zaghafte Gespräche...mein Guthaben auf dem Handy in Grund und Boden telefoniert...keine Einflüsse mehr von außen, die meine Zweifel noch aufgebauscht haben, anstatt mich ernst zu nehmen und einfach nur zu fragen, ob alles nur eine Ahnung oder Gefühl ist oder Tatsache...seit langem das erste Mal, dass wir gemeinsam geredet haben, ohne Einflüsse von außen, nur er und ich.
Annäherung, Verständnis, Achtung, Zuhören. Angstfrei reden.
Jede freie Minute haben wir gesprochen, Mißverständnisse geklärt, vorsichtig über Zukunft geredet.
Erkannt, dass ich ohne ihn nur ein halber Mensch bin und umgekehrt. Nicht kopflos, aber mit Herz und Verstand.
Uns verständigt, wieder gefunden.
Dann als wir den Weg zurück gefunden haben die Hiobsbotschaft, dass seine Mutter gestorben ist, friedlich eingeschlafen, so wie sie es sich immer gewünscht hat.
Kein Halten mehr, nur noch ein "Ich komme" ins Telefon und so schnell es ging alles organisiert und ihn in die Arme genommen.
Die Tage seitdem (ist es wirklich erst am Freitag gewesen?) sind voller Liebe, Trauer, Formalitäten...morgen ist die Trauerfeier und wir helfen uns gegenseitig und es fühlt sich gut und richtig an.
Erkannt, dass in dieser Partnerschaft nur Platz ist für zwei und ich einfach mit ihm reden muß, statt mit Gott und der Welt. Trage seinen Ring voller Stolz und Freude und schmeiße meine Ängste über Bord und die Vorsätze gleich hinterher.
Organsiere meinen Umzug, aber dieses Mal definitiv den letzten allein. Weil wir eventuell uns räumlich verkleinern, denn zu zweit in einem Zweifamilienhaus mit einem großen Garten zu wohnen finden wir beide etwas überdimensioniert, aber das hat Zeit.
Im Nachhinein betrachtet ist es wohl so, wie in den letzten Kommentaren ausgedrückt. Statt miteinander zu reden und einen Weg zu zweit zu suchen, gibt man viel zu leicht auf und geht den vermeintlich leichteren Weg und ich bin froh, dass diese kurze und doch zu lange Trennung uns wieder zueinander gebracht hat.
Es grüßt eine vom Leben reich beschenkte Morgiane...
morgiane - 17. Mai, 11:07
Einerseits bin ich schon glücklich, alleine die Hilfe meiner Kids ist unbezahlbar (und erst der Unterhaltungswert!), aber andererseits lasse ich noch nicht so richtig los, denke an ihn, finde einige (wenige) positive Seiten, aber die Respektlosigkeiten und die Geringschätzung sind noch präsent.
Na ja....ich brauche halt noch meine Zeit, bis ich alles verpackt habe...
morgiane - 7. Mai, 13:01
Also ausgezogen bin ich, der Papierkram ist auch mehr oder weniger geschafft, also kann ich sagen, dass ich einerseits schon angekommen bin, aber andererseits sind meine Gedanken bei ihm.
Überlege, ob ich es nicht doch anders hätte regeln können, ob ich zuwenig geredet habe, ob ob ob...doch jetzt ist es zu spät, ich bin hier und er ist da....
morgiane - 5. Mai, 12:35